2 m Fräsbreite und eine hohe Motorleistung verleihen der Großfräse W 1900 das Potenzial, um mittelgroße bis große Flächen wirtschaftlich zu fräsen. Auf Stadt- sowie Landstraßen und anderen größeren Verkehrsflächen bietet die W 1900 hohe Fräsleistung bei kompakter Bauform.
Die maximale Frästiefe von 300 mm ermöglicht den Ausbau des kompletten Belagspaketes aus Deck-, Binder- und Tragschicht in einem Übergang. Das spart Zeit und sorgt für eine hohe Produktivität.
Spurrinnen, Wulste oder Verdrückungen können die Verkehrssicherheit erheblich beeinträchtigen. Sie lassen sich durch den gezielten Einsatz von Großfräsen mit Feinfräswalzen schnell beseitigen. Dabei werden die erhöhten Bereiche der Fahrbahn einfach abgefräst. Es bleibt eine ebene und griffige Fläche, die sofort wieder vom Verkehr genutzt werden kann.
Feinfräswalzen sind im Gegensatz zu Standardfräswalzen sehr viel enger mit Meißeln bestückt; man spricht auch von einem sehr engen Linienabstand. Dadurch entsteht eine sehr fein strukturierte Oberfläche. Die Frästiefe beträgt beim Feinfräsen nur wenige Zentimeter oder Millimeter.
Typische Anwendungen für das Feinfräsen sind:
Eine klassische Instandsetzungsmaßnahme ist der großflächige Austausch von Deckschichten mit bis zu 4 cm Dicke, z.B. auf Flughäfen oder Autobahnen. Hierbei erreicht die W 1900 höchste Produktivität dank der großen Fräsbreite und der großen Fräsgeschwindigkeit.