Hohe Motorleistung, große Frästiefe und Flexibilität in der Fräsbreite kennzeichnen die W 150. Das gesamte Maschinenkonzept entspricht dem einer Großfräse, die durch die geringe Fräsbreite von 1,2 bis 1,5 m auch kleinere Flächen wirtschaftlich abfräsen kann.
Die maximale Frästiefe von 320 mm ermöglicht den Ausbau des kompletten Belagspaketes aus Deck-, Binder- und Tragschicht in einem Übergang. Das spart Zeit und sorgt für eine hohe Produktivität.
Spurrinnen, Wulste oder Verdrückungen können die Verkehrssicherheit erheblich beeinträchtigen. Sie lassen sich durch den gezielten Einsatz von Kaltfräsen mit Feinfräswalzen schnell beseitigen. Dabei werden die erhöhten Bereiche der Fahrbahn einfach abgefräst. Es bleibt eine ebene und griffige Fläche, die sofort wieder vom Verkehr genutzt werden kann.
Fräswalzen sind im Gegensatz zu Standardfräswalzen sehr viel enger mit Meißeln bestückt; der Linienabstand ist deutlich geringer. Dadurch entsteht eine sehr fein strukturierte Oberfläche. Die Frästiefe beträgt beim Feinfräsen nur wenige Zentimeter oder Millimeter.
Typische Anwendungen für das Feinfräsen sind:
Eine klassische Instandsetzungsmaßnahme ist der Austausch von Deckschichten mit bis zu 4 cm Dicke, in Städten oder auf mittelgroßen Flächen. Hierbei erreicht die W 150 höchste Produktivität, denn die Fräsbreite kann optimal auf jeden Einsatz angepasst werden.
Die W 150 eignet sich hervorragend zum Ausbauen von Belägen beim Grabenbau. Im Gegensatz zum Aufbruch mit Hydraulikhämmern kann das Fräsgut zunächst im Graben verbleiben und nach leichtem Verdichten provisorisch befahren werden. Auf diese Weise wird die Verkehrsbehinderung drastisch reduziert.