W 120 F

Hohe Motorleistung, große Frästiefe und viele Einsatzmöglichkeiten sind die Merkmale der W 120 F. Bei innerstädtischen Fahrbahnsanierungen sorgt die hohe Fräsleistung bei kompakter Bauform für eine schnelle Abwicklung.

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Komplettausbau

Die maximale Frästiefe von 320 mm ermöglicht den Ausbau des kompletten Belagspaketes aus Deck-, Binder- und Tragschicht in einem Übergang. Das spart Zeit und sorgt für eine hohe Produktivität.

Egalisieren von Flächen

Spurrinnen, Wulste oder Verdrückungen können die Verkehrssicherheit erheblich beeinträchtigen. Sie lassen sich durch den gezielten Einsatz von Kaltfräsen mit Feinfräswalzen schnell beseitigen. Dabei werden die erhöhten Bereiche der Fahrbahn einfach abgefräst. Es bleibt eine ebene und griffige Fläche, die sofort wieder vom Verkehr genutzt werden kann.

Feinfräsen

Fräswalzen sind im Gegensatz zu Standardfräswalzen sehr viel enger mit Meißeln bestückt; der Linienabstand ist deutlich geringer. Dadurch entsteht eine sehr fein strukturierte Oberfläche. Die Frästiefe beträgt beim Feinfräsen nur wenige Zentimeter oder Millimeter.

Typische Anwendungen für das Feinfräsen sind:

  • Wiederherstellen der Griffigkeit
  • Beseitigung von Fahrbahnunebenheiten
  • Vorbereitung für das Aufbringen von Dünnschichtbelägen
  • Gezielte Änderung der Querneigung von Fahrbahnen
  • Abtragen von Beschichtungen
  • Abtragen von kontaminierten Fahrbahnschichten

Deckenaustausch

Eine klassische Instandsetzungsmaßnahme ist der Austausch von Deckschichten mit bis zu 4 cm Dicke. Hier arbeiten Kleinfräsen oft zusammen mit Großfräsen: Die Kleinfräsen bearbeiten Engstellen, Ränder und die Bereiche rund um Straßeneinbauten, während die Großgeräte die großen Flächen abfräsen.

Schlitze fräsen

Die W 120 F kann, ausgestattet mit der schmalen FCS-Fräswalze, Schlitze entlang eines auszuhebenden Grabens einfräsen. Im Gegensatz zum Schneiden mit Fugenschneidern erreicht man eine weitaus höhere Leistung bei wesentlich geringeren Werkzeugkosten.

Grabenfräsen

Die W 120 F eignet sich hervorragend zum Ausbauen von Belägen beim Grabenbau. Im Gegensatz zum Aufbruch mit Hydraulikhämmern kann das Fräsgut zunächst im Graben verbleiben und nach leichtem Verdichten provisorisch befahren werden. Auf diese Weise wird die Verkehrsbehinderung drastisch reduziert.

Anschlüsse fräsen

Beim Einbau eines neuen Belages entstehen am Anfang und am Ende des überzogenen Teilstücks Anschlussstellen an den vorhandenen Belag. Durch das Fräsen eines keilförmigen Anschlusses lässt sich beim Einbau des Neumaterials ein höhengleicher Übergang realisieren.
Gleiches gilt überall dort, wo sanierte Decken höhengebunden eingebaut werden müssen, z. B. bei Wasserrinnen oder Regeneinläufen.

Sanierung von Industrieflächen

Sanierungsbedürftige oder kontaminierte Asphaltflächen in und um Industriegebäude können mit Kleinfräsen schnell und ohne zusätzliche Vorbereitungen abgefräst werden. Der schichtweise Abtrag ermöglicht dabei eine exakte Trennung von kontaminiertem und nicht kontaminiertem Material.