W 100 – Hecklader mit großer Fräsbreite

Die W 100 ist der größte Hecklader im Wirtgen-Lieferprogramm. Mit maximal 300 mm Frästiefe kann sie komplette Asphaltpakete in einem Arbeitsgang ausfräsen, eignet sich aber durch ihre große Fräsbreite auch für das Abfräsen von Deckschichten auf großen Flächen.

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Komplettausbau

Die maximale Frästiefe von 300 mm ermöglicht den Ausbau des kompletten Belagspaketes aus Deck-, Binder- und Tragschicht in einem Übergang. Das spart Zeit und sorgt für eine hohe Produktivität.

Reparatur von Kleinflächen

Beim Ausbessern von partiellen Schäden an Fahrbahndecken kann der Bediener die Aushubtiefe sowie die Quer- und Längsneigung der Fräsfläche exakt steuern. Es entsteht eine saubere, gerade Fräskante ohne Ausbrüche. Die Oberflächenstruktur der Fräsfläche stellt einen guten Materialverbund zwischen der Unterlage und dem neu einzufüllenden Material sicher.

Egalisieren von Flächen

Spurrinnen, Wulste oder Verdrückungen können die Verkehrssicherheit erheblich beeinträchtigen. Sie lassen sich durch den gezielten Einsatz von Kaltfräsen mit Feinfräswalzen schnell beseitigen. Dabei werden die erhöhten Bereiche der Fahrbahn einfach abgefräst. Es bleibt eine ebene und griffige Fläche, die sofort wieder vom Verkehr genutzt werden kann.

Feinfräsen

Fräswalzen sind im Gegensatz zu Standardfräswalzen sehr viel enger mit Meißeln bestückt; der Linienabstand ist deutlich geringer. Dadurch entsteht eine sehr fein strukturierte Oberfläche. Die Frästiefe beträgt beim Feinfräsen nur wenige Zentimeter oder Millimeter.

Typische Anwendungen für das Feinfräsen sind:

  • Wiederherstellen der Griffigkeit
  • Beseitigung von Fahrbahnunebenheiten
  • Vorbereitung für das Aufbringen von Dünnschichtbelägen
  • Gezielte Änderung der Querneigung von Fahrbahnen
  • Abtragen von Beschichtungen
  • Abtragen von kontaminierten Fahrbahnschichten

Deckenaustausch

Eine klassische Instandsetzungsmaßnahme ist der Austausch von Deckschichten mit bis zu 4 cm Dicke. Hier arbeiten Kleinfräsen oft zusammen mit Großfräsen: Die Kleinfräsen bearbeiten Engstellen, Ränder und die Bereiche rund um Straßeneinbauten, während die Großgeräte die großen Flächen abfräsen.

Kanaldeckelfräsen

Mit der Kleinfräse lässt sich der Belag rund um Kanaldeckel mit einer exakt vorgegebenen Frästiefe ausbauen. Durch einmaliges Umfahren des Kanaldeckels mit der Kleinfräse ist dieser freigelegt.

Diese schnelle und exakte Methode wird möglich durch den extrem kleinen Wendekreis der W 100 und die Konstruktion mit einer Nullseite. Sie erlaubt das Fräsen bis unmittelbar an den Rand von Straßeneinbauten, so dass Nacharbeiten mit anderen Geräten überflüssig werden.

Grabenfräsen

Die W 100 eignet sich hervorragend zum Ausbauen von Belägen beim Grabenbau. Im Gegensatz zum Aufbruch mit Hydraulikhämmern kann das Fräsgut zunächst im Graben verbleiben und nach leichtem Verdichten provisorisch befahren werden. Auf diese Weise wird die Verkehrsbehinderung drastisch reduziert.

Anschlüsse fräsen

Beim Einbau eines neuen Belages entstehen am Anfang und am Ende des überzogenen Teilstücks Anschlussstellen an den vorhandenen Belag. Durch das Fräsen eines keilförmigen Anschlusses lässt sich beim Einbau des Neumaterials ein höhengleicher Übergang realisieren.

Gleiches gilt überall dort, wo sanierte Decken höhengebunden eingebaut werden müssen, z. B. bei Wasserrinnen oder Regeneinläufen.

Einbau von Verkehrsinseln

Mit der W 100 können die Flächen für den Einbau von Verkehrsinseln aus dem Asphalt genau bis zur vorgesehenen Tiefe und in der festgelegten Kontur ausgebaut werden. Die besonders wendige Maschine ermöglicht die Gestaltung interessanter geometrischer Formen.

Sanierung von Industrieflächen

Sanierungsbedürftige oder kontaminierte Asphaltflächen in und um Industriegebäude können mit Kleinfräsen schnell und ohne zusätzliche Vorbereitungen abgefräst werden. Der schichtweise Abtrag ermöglicht dabei eine exakte Trennung von kontaminiertem und nicht kontaminiertem Material.